PDF/A im Engineering-Umfeld

In vielen produzierenden Firmen wurde in den vergangenen Jahren das Dateiformat TIFF gegen PDF abgelöst, wenn es um die Speicherung von entwicklungs- und Fertigungsrelevanten Unterlagen geht. Dabei waren die eher textbehafteten Dokumentenarten, wie Spezifikationen, Änderungsmittelungen, Dokumentationen etc. durchaus Vorreiter vor der großformatigen Produktzeichnungen. Aber auch gerade für Zeichnungen hat PDF enorme Vorteile gegenüber dem althergebrachten TIFF. So kann man flexibel für jedes darzustellende Element (Text, Vektor, Bild) ein adäquates Graphikelement innerhalb des gleichen PDF-Containers wählen. Dazu kommen die bekannten Vorteile des PDFs, wie die Verwendbarkeit von Farbe und die Möglichkeit zur internen Beschlagwortung.

Die Fertigungsbranche hat eine Reihe an spezifischen Aufgabenstellungen für das Dateiformat PDF, die durch PDF/A ideal gelöst werden:

  • Wiedergabe von Texten, Graphiken, Linien, Bildern auf einer Seite
  • Interne Beschlagwortung zur Kennzeichnung von Dateien für die Speicherung
    in DMS, PDM, PLM Systemen oder für den Datenaustausch
  • Unterschiedliche Ebenen für unterschiedliche Sicht- und Darstellungsweisen des gleichen Dokuments wie:
    • Unterschiedliche Sprachversionen
    • Gestaffelte Detaillierung und Genauigkeit
    • Gruppierung von Zeichnungsinhalten

 

Darüber hinaus können mit PDF weitere wichtige Funktionen abgebildet werden:

  • Darstellung von 3D Objekten - Messen, Schneiden,
    Kommentieren von 3D Teilen
  • Knowhow und Dokumentschutz
  • Kollaboratives Arbeiten am gleichen Dokument durch umfangreiche
    Möglichkeiten zur Kennzeichnung, Kommentierung

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